Vortrag über Behindertenmorde in der NS-Zeit

20. Oktober 2020 / in Allgemein

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In Holzwickede liegen bereits Stolpersteine im Gedenken an die Opfer mit Behinderungen der NS-Zeit. Ulrich Reitunger hat die Schicksale hinter den Steinen in mühevoller Kleinarbeit recherchiert, dokumentiert und letztlich ein Buch darüber geschrieben. In seinem Vortrag am Donnertag, 5. November, ab 18 Uhr, im Alten Lehrerhaus in Unna-Lünern, wird er die Dimension und die Menschenverachtung offenlegen, die hinter der Zwangssterilisation und Tötung von abertausender behinderter Menschen,  sprichwörtlich „auf dem Dienstweg“ steht. Er wird auch auf die im 19. Jahrhundert entwickelte weitverbreitete wissenschaftliche Theorie der „Rassenhygiene“ eingehen, die dem Regime als Ligitimation diente. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist aber erforderlich. Anmeldungen (Kurs-Nr. 202-1105) können online www.vhs-zib.de, im I-Punkt (ZIB) oder telefonisch unter 103-713 oder 714 erfolgen.


(Pressemitteilung der Kreisstadt Unna)