Kreisstadt Unna treibt die Digitalisierung an den Schulen voran

23. September 2020 / in Allgemein

Digitalisierung Digitalisierung Quelle: www.pixabay.com
Die Kreisstadt Unna treibt die Digitalisierung an den Schulen in der Stadt voran. In der vergangenen Woche erreichte ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 596.349 Euro die Stadtverwaltung. Damit werden im Rahmen des DigitalPakts I 78 sogenannte I3-Boards angeschafft. Diese Präsentationsmedien sind Multimedia-Tafeln – Computer, Beamer und Schreibfläche in einem. Der städtische Eigenanteil beträgt 66.261 Euro. Der DigitalPakt I sieht grundsätzlich die Verbesserung der IT-Struktur an Schulen vor. Dazu gehören der Aufbau oder die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen. Weiterhin soll das schulische W-LAN verbessert werden. Da aber alle Unnaer Schulen schon mit Breitband ausgestattet sind, liegt die Priorität derzeit in der Ausstattung der Schulen mit Endgeräten. „Für einen modernen Unterricht sind eine zeitgemäße, digitale Infrastruktur und Ausstattung, ein leistungsfähiger Breitbandanschluss ebenso notwendig wie Lehrerinnen und Lehrer, die mit dienstlichen Endgeräten ausgestattet und im Umgang mit digitalen Medien qualifiziert sind“, sagt die zuständige Beigeordnete Kerstin Heidler. Grundlage der Antragstellung ist der Medienentwicklungsplanung 2019-2023 für die Schulen der Kreisstadt Unna (MEP) sowie die Medienkonzepte der Schulen. Die Grundschulen haben ein einheitliches Medienkonzept erarbeitet, das eine Aufstockung mit insgesamt 78 interaktiven Anzeigetafeln vorsieht, die zahlenmäßig unterschiedlich auf die elf Grundschulen der Kreisstadt verteilt werden sollen, mit dem Ziel, alle Klassenräume der Grundschulen auszustatten. Die weiterführenden Schulen erarbeiten aktuell das sog. technisch pädagogische Einsatzkonzept (TPEK) aus dem Antrag zum DigitalPakt NRW. Ohne dieses TPEK ist eine Förderung nicht möglich. Die Schulen sollen darin ihre technischen Bedarfe benennen und pädagogisch begründen. Außerdem muss geklärt sein, wie das Kollegium für die Nutzung der angeschafften Technik pädagogisch qualifiziert werden kann. Hier muss der Ist-Zustand der digitalen Ausstattung sowie die angeforderten Geräte in Anzahl und Modell aufgeführt werden.   Im Rahmen des DigitalPakt II – „Anschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten (Laptops, Notebooks und Tablets) für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte – werden 954 Endgeräte angeschafft. „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie und der Notwendigkeit zum Distanzunterricht ist diese Anschaffung dringend erforderlich“, sagt Kerstin Heidler. IPads, SurfaceGo und Dell-Rechner sollen in Kürze gekauft werden. Der Zuwendungsbescheid des Landes NRW in Höhe von 429.575 Euro liegt ebenfalls vor, die Stadt trägt einen Eigenanteil von 47.700 Euro. Zudem finanziert das Land NRW die Anschaffung von über 635 Endgeräten (317.500 Euro) für Lehrerinnen und Lehrer. Dies wird am Abend den Mitgliedern des Schulausschusses vorgestellt.



(Pressemitteilung der Kreisstadt Unna)