Hoffmann: In der Sache nicht viel begriffen

29. März 2011 / in Meldung

"Es gibt mir langsam zu denken, dass sich Herr Bick immer häufiger im Ton vergreift", sagt Michael Hoffmann, Fraktionsvorsitzender der SPD. Die SPD als "Totengräber" des Projektes Weberstraße zu bezeichnen, sei ebenso unpassend wie geschmacklos. "Wir geben nur Hinweise auf mögliche Umsetzungen von kommunalem Klimaschutz", sagt er. Dadurch werde nichts verzögert, sondern allenfalls Zeit genutzt.
Seine Partei – und bisher auch der gesamte Unnaer Rat – versuche stets einen weitsichtigen und umsichtigen Weg zu gehen. Meist in großer Gemeinsamkeit. Das gelte auch für Projekte wie das an der Weberstraße. Optimale Energieausnutzung zum Besten der zukünftigen Bewohner, das sei nicht nur für den Bereich Weberstraße ein Umstand, der zwingend mit bedacht werden müsse. Was am Ende davon umgesetzt werden kann, darüber habe der Ausschuss für Planung und Verkehr zu befinden und am Ende der Rat der Kreisstadt Unna. Darin ist sich Hoffmann mit seinem Stellvertreter und Ausschuss-Vorsitzendem Hans-Jürgen Scheideler einig. Scheideler: "Markige Sätze liberaler Allwissenheitsträger helfen da wenig weiter, aber das hat ja auch schon Herr Brüderle erfahren!" Aber das sei man ja gewohnt, die FDP komme gern zu spät, sowohl zu Sitzungen als auch beim Klimaschutz. "Das hatten wir bereits thematisiert, da dachte noch niemand an Fukushima!"