Etatberatungen sind nicht nur ein interner Prozess

12. November 2012 / in Meldung

"Wir werden als SPD bis zur Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2013/2014 alles versuchen, um eine möglichst breite Mehrheit für diese entscheidende Zukunftsoption für Unna zu erreichen", sagt Fraktionsvorsitzender Michael Hoffmann. Daher verstehe er alles, was bisher an Positionen veröffentlicht wurde, als Schritte auf einem Weg, als Teile eines fortlaufenden Prozesses und nicht als unverrückbare Festlegung einzelner Parteien. Nur eines stehe für ihn fest: "Wir alle müssen versuchen, bestmögliche Vorkehrungen zu schaffen, damit unsere Stadt sich lebendig und attraktive aufstellt, um schwierige Zeiten der nahen Zukunft zu bewältigen und das darf nicht heißen, bestimmte Hilfestellungen zur Attraktivitätssteigerung einfach wegzustreichen."
Hoffmann zeigt sich zuversichtlich, die Ratsparteien von einem gemeinsamen Weg überzeugen zu können, denn es gehe letztlich nur um Unna und darum, der Stadt jede erdenkliche Chance zu erhalten. "Man kann es negativ Leuchtturmprojekte nennen, man kann aber auch diesen Begriff positiv besetzt sehen und derartige Projekte als einen Teil der Anziehungskraft unserer Stadt verstehen", sagt er. Und man kann seiner Ansicht nach sowohl in dem kommunalen Enagegment für die Neugestaltung des Kirchplatzes als auch bei dem möglichen kommunalen Engagement für die Neubelebung des Kurparkes eine mutige und zielgerichtete Unterstützung erfolgreicher Bürgerbeteiligung am das Gemeinwesen sehen.
"Unna bleibt mit den Rahmenbedingungen, die der Gesamthaushalt schafft, handlungfähig und in der Lage, seine beachtliche Infrastruktur zu erhalten." Wer dieser Struktur meint auch nur einen Teil nehmen zu können, werde erschrocken feststellen, dass da plötzlich auch ein anderer verloren geht. Beispiel: "Wer sagt, die Jugendkunstschule ist als freiwillige Leistung der Stadt verzichtbar, der verzichtet sofort darauf, dass der Garant der Landesprojektes "JeKi" (Jedem Kind ein Instrument) in Unna seine Arbeit fortsetzen kann.