Der letzte Tag einer selbstgestalteten Zeitung

31. Januar 2013 / in Meldung

"Ich werde die beiden letzten Zeitungsausgaben des Westfälischen Rundschau für mich bewahren, das sind wichtige Zeitdokumente!" Michael Hoffmann, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat aber für seine Stimmung an diesem, dem letzten Arbeitstag in der Redaktion an der Massener Straße, nur ein Wort übrig: "Traurig!"
SPD-Ratsfrau Margarethe Strathoff, als quasi Nachbarin, ihr Fraktionskollege Volker König und Fraktionsgeschäftsführer Rudi Bernhardt, ehemaliger Rundschau-Redakteur, sagten mit GAL-Sprecher Klaus Koppenberg, Anabela Dias de Oliveira und einigen Passantinnen Danke vor der Geschäftsstelle an der Massener Straße. Am letzten Arbeitstag der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Redaktion wollten sie ein wenig Zuspruch geben, was sie in Gesprächen unterschiedlicher Leidenschaft in den Redaktionsräumen unternahmen.
Stadtarchivar Wardenga schoss letzte Fotos von der Truppe, die lange Stadt und Politik chronistisch begleitet hatte, und das sicher nicht nur aus archivarischen Gründen.
Ab morgen sind die Schlösser an den Türen ausgetauscht. Fürsorge offenbar des Verlages.
Was sagten gern die Befragten den neugierigen Chronisten: Kein Kommentar!